grosser gemeinderat der stadt winterthur

Seit dem 03. Oktober 2019 bin ich Mitglied im Grossen Gemeinderat der Stadt Winterthur (Legislative) sowie seit dem 04. November 2019 Mitglied der städtischen Kunstkommission. 

Besuchen Sie mein Profil auf der Website des Grossen Gemeinderates:

 



KULTUR

Winterthurer Kultur belebt den ganzen Kanton

Winterthur hat kulturell in vielen Sparten sehr gute Angebote und bereichert damit das urbane Umfeld. Als Stadt ohne See oder Berge stellt das vielfältige Kulturleben

zudem einen wirtschaftlichen und touristischen Standortfaktor dar. Die einmalige Dichte an international renommierten Museen und weiteren Leuchttürmen bietet Potential für eine Weiterentwicklung mit Strahlkraft. Die Winterthurer Kultur braucht auch zukünftig ein gutes Fundament. Nur so bleibt der Kanton Zürich der kulturelle Mittelpunkt der Schweiz.

 

Als leidenschaftlicher Kulturgeniesser setze ich mich im Gemeinderat dafür ein, dieses Potential zu entwickeln.

Kulturvermittlung im persönlichen Umfeld 

STADTENTWICKLUNG

Stadtentwicklung und Vernetzung

Winterthur befindet sich in einer starken Wachstumsphase, pro Jahr steigt die Einwohnerzahl um rund 1500 Personen – aktuell sind es über 114‘000. Dieses Wachstum erfordert eine bauliche Verdichtung im ganzen Stadtgebiet und eine Erhöhung der Infrastrukturkapazitäten. Gerade im Verkehrsbereich stauen sich ansonsten hohe Investitionen an. Erhaltene Grünräume und städtebauliche Akzente mit Hochhäusern prägen unser Winterthur von morgen. Es braucht deshalb eine weitsichtige Überarbeitung der kantonalen Raum- und Richtplanung und eine Weiterentwicklung von Strassen- und Schienenverkehr.

 

Im Gemeinderat setze ich mich mit architektonischer Sensibilität für eine urbane Stadt- und Raumentwicklung ein.

Die Stadt wächst - aber wie? (Baustelle in Winterthur-Neuhegi)



WEITERE POLITISCHE SCHWERPUNKTE

 

  • Mittelfristige Senkung des Steuerfusses
    Damit sich vermehrt Unternehmen für einen Sitz in Winterthur und im Kanton Zürich entscheiden, muss der Steuerfuss mittelfristig zwingend gesenkt werden. Die Steuerbelastung ist zwar nicht das einzige Standortargument, aber doch ein wichtiges. Das Verhältnis zwischen Arbeitsplätzen und Wohnbevölkerung muss dringend gesteigert werden.

  • Attraktive und vereinfachte Rahmenbedingungen
    Die Rahmenbedingungen für die Ansiedlung neuer Unternehmungen müssen vereinfacht werden. Dies kann z.B. in Bezug auf die Erteilung von Baubewilligungen oder in Form vorbereitender Infrastrukturausbauten (Werkleitungen, Strassen, etc.) in Gewerbegebieten erfolgen.

  • Einsatz für höheren Zentrumslastenausgleich in Winterthur
    Winterthur erfüllt heute für viele Gemeinden in der Region eine Zentrumsaufgabe (Arbeitsplätze, Freizeitangebote, Sportanlagen, Kultur, etc.) und erhält dafür einen kantonalen Ausgleichsbetrag von 86 Mio. Franken pro Jahr. Dieser Beitrag ist angesichts der hohen Sozialausgaben zu tief. Städte sind naturgemäss Anziehungspunkte für verschiedene Interessen, der Kanton soll dem vermehrt Rechnung aufkommen. Ziel soll jedoch mittelfristig eine massive Senkung der Sozialkosten sein.

 

  • Eine gut vernetzter Kanton mit verschiedenen Verkehrsmitteln
    Es benötigt ein gutes Miteinander, so darf das Verkehrsnetz nicht nur auf den ÖV ausgerichtet sein, sondern es sollen alle Verkehrsträger (Fussgänger, Velo, Auto, ÖV) berücksichtigt werden. Nur so erzielt man einen vernetzten und leistungsfähigen Kanton Zürich.

  • Verdichtetes Bauen (siehe oben)
    Das Kantonsgebiet muss insbesondere in urbanen Zentren baulich verdichtet werden; weitere Überarbeitungen der Raumplanung sind nötig, um höhere Geschosszahlen zu ermöglichen.

  • Kulturstadt Winterthur belebt den ganzen Kanton (siehe oben)
    Eine vielfältige Kulturlandschaft mit Museen und Theatern kann als Standortfaktor dienen, um Unternehmen von einem urbanen und lebendigen Umfeld zu überzeugen.